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Hallo liebe Nacktradler,
hier mal wieder Radeltag mit Rainer, in diesem Fall sowie Norbert.
Norbert, der Unsichtbare wollte endlich mal am Rheinradweg ab Basel unbekleidet fahren - ein ganz neues Oberrheinerlebnis.
Von Basel sollte es am Rhein nach Hartheim (bei Breisach/Freiburg) gehen und dann über Tuniberg und Opfinger See nach Freiburg (etwa 70 km).
Ein Nacktradeltag der Sportlichkeit, wie sie nicht jedem nackten Fahrradfahrer gegeben ist, Norbert aber schon.
bei Rheinweiler - klick das Bild gaanz groß!
Der vorwiegend unbefestigte Rheinradweg über Istein, Bad Bellingen, Neuenburg ist eine ausgebaute und entsprechend frequentierte Freizeitanlage, einer der am stärksten befahrenen Fernradwege Deutschlands.
Wir gingen Norberts Wunsch nach einem zünftigen Fernnacktradeln am Tag der Endmeisterschaft an, als die Deutschen zu hause am Fernsehtisch verweilten und deshalb der Weg gut freigeschossen war.
Start in Weil vormittags.
Den Ausziehpunkt verlegten wir auf die freie Strecke vor Istein, weil zwischen Weil / Wehr Märkt und Isteiner Schwellen noch eine lange Baustelle mit Notweg an der parallelen Autobahn war, der nicht elegant nackt beradelbar schien.
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Es war ein heißer Tag.
Und die Strecke war frei.
An den Isteiner Schwellen, einer Wellness- und Badelandschaft direkt im alten Rhein, war vor 12 wenig los. Wenn ihr jedoch nachmittags und ohne Endmeisterschaftsleere dort nackt Fahrrad fahren wollt, solltet ihr mit einigem Aufsehen rechnen.
Die Mittagshitze brannte gar sehr, als wir über Steinenstadt und Neuenburg die Fähre Bremgarten erreichten.
Nur ganz wenige Radler waren auf der Piste.
Ein unglücklicher junger Mann, der von seinen Mitfahrern verstossen worden war, wurde allerdings mehrfach von den rasenden Nacktradlern überholt, was erst erstaunte, bald aber schon als das Übliche und Hinzunehmende galt.
Lediglich der Biergarten bei Steinenstadt war voll besetzt. Die Schluckspechte bemerkten aber erst lange nachdem wir vorbei waren, was wirkllich geschah.
bei Hartheim - klick das Bild gaanz groß!
Nach gut zweieinhalb Stunden volle Fahrt voraus verließen wir den Rhein bei Rimsingen (nähe Freiburg).
Auf einer Rheinzufahrtsstraße ging es auf dem Großkreisel über die B 31.
Nackt? Nein.
Durch Großkreisel und entlang von Bundestraßen ist es untertags oft geraten, sich schnell etwas überzuwerfen.
Über dem Hochschwarzwald fuhr ein Gewitter auf.
Die brennende Mittagssonne wich trüber Schwüle.
Erst kurz vor dem Tuniberg beim Kreuz des Heiligen Jesu Christi sprangen wir wieder aus unserer Schambedeckung.
Der Tuniberg: ein kleiner steiler Felsen zwischen Kaiserstuhl und Freiburg mit sehr süßen Weinen und serpentierten Fahrwegen.
Tuniberg - klick das Bild gaanz groß!
Die 15-prozentigen Steigungen schaffte ich mit meinen vielen Nacktradelsachen gerade so, denn ich war mit Zelt und Hausstand aus dem 200 km entfernten Baden-Baden nach Basel angereist, während der kleine Floh Norbert mit Minimalausrüstung auf seinem hippen MTB via Deutsche Bundesbahn am Start vorfuhr.
Jedenfalls ging das Nacktwettrennen am Westhang des Tuniberg ganz eindeutig zugunsten von Norbert aus, worauf er auch großen Wert legt.
Der einzige Winzer beim Rebenspritzen hatte dagegen kein Auge für die Nackt-Bergwertung.
An einer gemütlichen Bank an der Straße konnte gerastet werden.
Auf dem Tuniberg gibt es viel Wein, aber kein Wasser. Solltet ihr im Hochsommer jemals dort hinkommen, nehmt wie wir große Mengen Trinkwasser mit.
Abschluß der südbadischen Nacktreise war dann am Opfinger See, einem beliebten Freibad der Freiburger.
Ein weiteres Gewitter beendete den Nacktaufenthalt.
Ich fuhr bei wiederhergestellter Sonne am Kaiserstuhl zurück zum Rhein bei Breisach, während Norbert in den Schwarzwald zu seinem Ferienaufenthalt eilte, um die Endmeisterschaft an den Bildschirmen zu erleben.
bei Whyl (Zugabe) - klick das Bild gaanz groß!
Am nächsten Tag radelte ich von Breisach am Rhein entlang Richtung Baden-Baden nach hause.
Das Wetter war nach etlichen Gewittern etwas milder als am Nacktradeltag zuvor, aber durchaus noch als nackig zu bewerten.
So hatte ich noch einige schöne Nacktstrecken von Whyl bis Weisweil, Fähre Kappel bis Pflimlin-Brücke bei Straßburg, sowie am Nacktkultur-Wehr Kehl, bevor ich dann wegen Sonnenbrand leider leider in der gesetzlich vorgeschriebenen Radfahrbekleidung über Rheinau und Rheinmünster nach Baden-Baden zurückkehrte.
Wehr Schoenau (Zugabe) - klick das Bild gaanz groß!
Nacktkultur-Wehr Kehl (Zugabe) - klick das Bild gaanz groß!
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