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Roger19500
dabei seit: April 2007
Ort: Südlicher Landkreis Lörrach
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Heute war es soweit. In den Osterferien - es war ja herrlich warm - machte ich meine erste Radnacktfahrt. Es ging von Weil am Rhein über Märkt den Altrhein entlang nach Neuenburg, Müllheim und zurück. Am Altrhein angekommen wurde die Shorts ausgezogen und im Rucksack verstaut. Es war ja gerade noch niemand da. Die Fahrt ging weiter. Ich war aufgeregt - die erste Mutprobe kam gleich. An einem kleinen Nebenfluss, über die eine Holzbrücke führte, hatte sich eine Gruppe Ausflügler niedergelassen. Ich wusste, dass die Bohlen der Brücke beim Befahren einen Höllenlärm machen. Ich wagte es. Es war kein Problem. Niemand nahm Notiz. Beruhigt und nun natürlich viel sicherer fuhr ich weiter. Die Zeit ging auf Mittag zu. Es wurde nun richtig warm. Vorbei an rastenden Wanderern und anderen Radfahrern ging die Fahrt weiter in Richtung Müllheim. Es war einfach toll. Das Fahren ohne Bekleidung bemerkte ich selber gar nicht mehr. Ja, man wurde immer sicherer. Ich kam mir vor, als hätte ich eine große sportliche Leistung vollbracht. Die Zeit zum Rasten kam. Ich wollte unbedingt einige Bilder von mir machen. So versuchte ich, meine Kamera mit mehr oder weniger Erfolg auf einem Felsen zu positionieren. Dies wurde von einigen älteren Leuten bemerkt, die sich daraufhin anboten, die Bilder zu machen. Sie fanden diese Nacktfahridee gut. Immer noch überrascht von dieser Reaktion - es war ja nun Zeit, die Rückfahrt anzutreten - begann ich den Rückweg. Die ganze Fahrt zum Auto - es kamen nun ganz schöne Kilometer zusammen - legte ich im Adams-kostüm trotz zahlreicher Leute zurück. Das war ein ganz tolles Erlebnis. Kann es kaum erwarten, wieder so aus-zufahren. Wäre natürlich viel gelungener, wenn man nackte männliche Begleitung dabei hätte. Es wäre halt viel unterhaltsamer. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Dieser Beitrag wurde von Roger19500 am 31.08.07, 00:42 Uhr editiert.
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02.05.07, 22:34 |
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Jacques

dabei seit: August 2007
Ort: Hamburger Speckgürtel
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Hallo zusammen,
noch'n "Erstes Mal", mit vergelichbaren Erfahrungen.
Am vergangenen Sonntag Morgen hat es mich nicht mehr in den Klamotten gehalten: Wenn nicht bei diesem Wetter, wann dann?
An einem Badesee, in dem Nacktbaden üblich ist, habe ich nach dem Bad meinen Krams zusammengepackt,
einfach "vergessen", mich wieder anzuziehen und bin losgefahren.
Es ging vorbei an den noch wenigen Badegästen ein Stück den See entlang und anschließend etwa zwei Kilometer weit auf einem kurvigen Waldweg. Dort kam mir ein älteres Ehepaar entgegen, beide im feinsten Sonntagsstaat. Sie waren offensichtlich noch unsicherer als ich. Habe freundlich "Danke" gesagt, als die beiden netterweise Platz gemacht haben zum Vorbeifahren.
Das habe ich sofort gelernt: Mit "Guten Tag" und "Danke" lässt sich ganz einfach Gelassenheit demonstrieren (oder vortäuschen). Und Höflichkeit wirkt offenbar entwaffnend.
Eine zweite Etappe (eine längere Strecke durch ein Naturschutzgebiet)verlief dann schon mit weniger "Fracksausen": Die paar entgegenkommenden Leute taten alle so, als wäre ich mindestens der zehnte Nackte heute, der ihnen über den Weg fährt.
Nur bei der einsamen Joggerin wurde mir etwas mulmig (Hoffentlich denkt die Frau jetzt nicht, ich hätte mich extra ihretwegen ausgezogen), aber auch diese Begegnung verlief problemlos.
Fazit: Fahrtwind um die Lenden ist ein tolles Gefühl. Bin kurz davor, süchtig danach zu werden. Bei nächster Gelegenheit sofort wieder.
P.S.: Ich würde die nächsten Touren gern in Gesellschaft unternehmen: HH und weitere Umgebung. Ggf. auch werktags.
P.P.S.: Der Tag hatte trotzdem ein unerfreuliches Ende. Dazu eröffne ich ein neues Thema.
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06.08.07, 23:46 |
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