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Nacktradeln in Kassel !


Touren um Kassel

- die Zweite


In den letzten Tagen hatten wir hier einfach nur super Wetter.
Am Dienstag fuhr ich von Kassel Niederzwehren über das lange Feld in Richtung Dittershausen, dann weiter nach Guntershausen und nach Guxhagen durch das schöne Fuldatal.

Ich fuhr bis auf die Durchfahrt durch einen der Orte immer nackig.
Diese Route ist herrlich. Es geht immer durch offenes Gelände, keine Autos und nicht zu viel Leute die einen dumm angucken.

Ich liebe es besonders, so durch Felder und Wiesen zu fahren und den Fahrtwind auf meinen Körper zu geniessen. Ist die Welt schon reif dafür, dass man auch innerhalb der Orte und auf den Autostrassen nackt fahren kann, oder provoziert das zu sehr und führt dann vielleicht nur zu unnützen Ärger?

Ich habe es mir jetzt zur Regel gemacht, immer wenn es das Wetter erlaubt, ausserhalb von Orten und auf Wegen, die nicht von zuviel Autoverkehr heimgesucht werden, nackig zu radeln.
Ich habe auch keine negativen Reaktionen mehr bemerkt.

Manchmal erntet man schallendes Gelächter, manchmal erstaunte Blicke: "Was ist denn nun los?"
Ich grüsse oft die Leute und meistens wird mein "Guten Tag" erwiedert.
Manche Leute lächeln:"Ein Nackedei!"

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mit Hartmut



Bei oben geschilderter Tour bin ich dann auch erst einmal vier Kilometer mit meiner Hose gefahren.
Nach dem Ort Wollrode ging es dann wieder in den Wald. Ich fuhr dann erst einmal ein Stück bergauf, dann bog ich links ab und fuhr zurück bis an den Ortseingang von Kassel, zog nochmal die Hose an, da ich parallel zu einer Bundesstrasse fahren musste.
Die Rückfahrt führte grösstenteils durch den Wald, einmal musste ich eine Srasse überqueren, dann ein Stück Feld, wieder Wald und dann ein Stück an der Fulda entlang und dann parallel zu einem kleinen Ort durch einen parkartigen Abschnitt.

Gestern klappte es leider überhaupt nicht bei Tageslicht, da ich den Rasen mähen musste, natürlich auch ohne Klamotten.
Aber am Abend nach unserem Lehrertreffen fuhr ich dann noch eine Dreiviertelstunde um die Bugaseen und durch die Karlsaue, ein wunderschöner Park direkt bei mir zu Hause.
Nachts merkt anscheinend gar keiner die fehlende Kleidung. Es hat aber einen besonderern Reiz die frische Abendluft so zu geniessen.

Heute hatte ich Lust auf eine lang anhaltende Steigung.
Kurz hinter der Endschleife der Srassenbahnhaltestelle Hessenschanze geht es in den Wald.
Ich fuhr bis fast zum Herkules, Kassels Wahrzeichen ganz oben auf dem Berg (ca. 550m).

Da direkt am Herkules sich Scharen von Touristen rumtreiben, fuhr ich oben einen kleinen Rundweg und nahm dann denselben Weg wieder zurück. Auch heute ging alles easy und ich konnte die Fahrt geniessen.
(Für Anfänger geeignet, wenig frequentierte Wege.)

Bis bald, viele nackige Fahrradkilometer
wünscht euch Hartmut