World
Naked
Bike Ride
12. Juni
2010
Karlsruher
Radtour
2009
Schöne
Berichte
Oftmals
gestellte

Fragen
Guter
Rat
Herrliche
Bilder
Empfeh-
lenswerte

Websites
Kontakt
& Be-
schwerden
English
Section
MSX 105

Gepäckträgertaschen SL 55 ELEGANCE NB
nacktradeln.de
Nackig Radeln ohne Platten


Und es bewegt sich doch !

Mein Radl, ein Ding, das mich umher fährt



Vielen Menschen, die gerne mal unbekleidet einherradeln würden, gebricht es schlechterdings an einem vernünftigen fahrbaren Untersatz.
Ein schrottiges Automobil haben heute zwar die meisten, aber ein taugliches Fahrrad ist für viele Freikörperfreunde einfach nicht mehr drin.

Hier geben wir Tipps, wie ihr eure ungewarteten Mühlen fahrtauglich nachrüsten könnt, damit es endlich ein Nacktradeln ohne unerwünschtes Liegenbleiben gibt.



Reifen
und alles was platt gehen kann

Ein Fahrrad besteht zunächst einmal aus den 2 wichtigsten und augenfälligsten Teilen, nämlich je ein Vorder- und Hinterrad.
Diese können unterschiedliche Durchmesser und Reifenbreiten haben, aber mindestens der Durchmesser ist in aller Regel für vorn und hinten gleich.
Üblich sind 28 Zoll Durchmesser für Herren, für Damen älterer Generation oft 26 Zoll, bei bestimmten Fahrrad-Arten, z.B. Mountain-Bike, auch 26 Zoll. Größere Räder gibt es nur beim Hochrad, das wir nicht weiter betrachten wollen.
Die Dicke der Räder richtet sich stark nach der sogenannten Felge. Es ist möglich, daß vorne ein dünnes Rad dran ist und hinten ein dickes.
Das ist dann falsch. Am besten, ihr sucht euch ein neues Fahrzeug.

Also hint und vorne sollen 2 gleichdicke Räder dran sein.
Die Reifengröße in Breite und Durchmesser steht außen am Reifen dran geschrieben in so einer eingeprägten, unleserlichen Schrift, wie 700 x 28C oder 622 x 38 oder 28 x 1 oder wie auch immer.
Das sind jetzt die geheimen Passwörter zu den wichtigsten Teilen eures Fahrrads, an denen es fast immer hängt, daß ihr steckenbleibt:
Schlauch (ein wurmähnliches rundes Ding im Inneren des Rades, das man aufbläst) und Mantel (das häßliche bröselige Runde, was man außen am Rad sieht)

Schlauch und Mantel ('Reifen') müssen immer mit Hilfe dieser Geheimnummer passend zu eurer Felge besorgt werden. Auf der Felge (das silberne mit den dünnen Drähten) selbst steht es nicht.
Kauft ihr also eure Sachen im Baumarkt oder in sonstigen nicht empfehlenswerten Quellen mit Selbstbedienung, müsst ihr die außen an den Reifen geprägte Geheimnummer aufschreiben, am besten alle angegebenen Schreibweisen.
Mit etwas abstrakter Kombinationsgabe, wie ihr es beim Abitur gelernt habt, könnt ihr dann mit Hilfe der außen an den Selbstbedienungspackungen dranstehenden Vergleichstabellen das Richtige raussuchen.

Aber warum überhaupt kaufen?

Nun, der erste Weg zum funktionierenden Altrad, ist nicht Kaufen, sondern Pumpen.
Dazu benötigt ihr eine Luftpumpe.
Keine da?
Kaufen!

Oh, mein Gott, da gibts aber soviele verschiedene.
Ja, es stimmt. Deshalb ist es günstig, erst mal eine zu finden, oder zu leihen. Es kann sein, daß sie nicht auf euer Schlauchventil passt (die Spitze, wo man reinblasen soll), weil es verschiedene solche Ventilarten gibt, ein weiteres Unglück.
Dann eine andere Pumpe probieren
Bitte die Pumpe nicht anderen Menschen widerrechtlich entwenden, denn dann haben die auch euer Problem.

Herausfinden der passenden Pumpe und Aufpumpen des Fahrrads :

Die häufigsten Schlauchventile sind immer noch die sogenannten 'Patentventile' oder 'Dunlop-Ventile' oder 'Blitzventile' (alls dasselbe), das klassische Fahrradventil, für das auch die meisten Luftpumpen gut sind.
Sollte das Ventil irgendwie komisch sein, und es geht keine Luft rein, ist es vielleicht ein sogenanntes Autoventil oder geheimnisvoller 'Schraderventil' genannt, das an der Tankstelle mit dem grauen Druckluftkessel befüllt werden soll.
Zum Prüfen:
Wenn man das Käpselchen abschraubt, guckt in der Mitte des Autoventils ein kurzes Stielchen raus. Drückt man drauf, pfeift Luft raus. Das ist ein Autoventil !
Es gibt auch Luftpumpen für Auto- bzw. 'Schrader'ventile (sogenannte Duokopf-Pumpen).

Ich halte von Autoventilen beim Fahrrad gar nix, da die Leute, die sie gern fahren, meinen, sie bräuchten damit nur 1-2x jährlich zur Tanke, und würden sonst ihre empfindlichen Brustmuskulaturen schonen beim Pumpen..
Aber beim Radfahren muß man auf jeden Fall eine Pumpe dabei haben!
Sonst seid ihr schneller platt, als ihr denkt - unterwegs ist so gut wie nie eine Autoventilpumpe zu organisieren.
Wenn ihr zu schwach für die heutigen Hochleistungshandpumpen seid, kommt ihr auch mit Treten nicht allzu weit. Also, es empfiehlt sich, von Autoventilen auf Blitzventile umzusteigen (Schlauch muß hierzu gewechselt werden).
Fahrer von Rädern mit Autoventilen neigen auch dazu, in ihre maroden Pneus zu hohen Druck einzublasen, der dem Ganzen dann umso schneller den Garaus macht.
Obwohl es verlockend ist, sollte man einen lang gebrauchten Schlauch nicht über 4 bar mit dem Druckluftkessel füllen!

Schlußendlich gibts auch noch eine exotischere Ventilart, das 'Sclaverand-' oder 'Presta-' oder französiche Ventil, das schicke Rennräder krönt.
Wir erkennen es an seiner besonderen Länge und Dünne, sowie merkwürdigen Stellschräubchen, die man öffnen und schließen soll zum Bepumpen.
Hierzu ist wieder eine extra Pumpenform nötig! Weil keiner von euch was mit Radrennen am Hintern hat, solltet ihr unbedingt von der Verwendung dieser speziellen Ventile wegkommen, denn beim Platten wird euch keiner retten, wenn ihr nicht die spezielle Pumpe selbst dabei habt.
Um für den Gelegenheitsradler vernünftigeren Blitzventil umzurüsten, müsst ihr dann neue Schläuche mit diesem Ventil einziehen. Auswahl siehe oben !

Passende Pumpe endlich gefunden, gepumpt und am nächsten Tag doch wieder platt?
Kann man den Wind schon rauszischen hören?

Das schreit danach, die alten Innereien der Räder endlich herauszureißen, sprich neue Schläuche mit neuen, guten Ventilen anzuschaffen, und passend zu den neuen Ventilen (Blitz bitte) eine ebensolche Pumpe zu beschaffen, die ihr als Krönung eures Werks mit einem ebenso neu gekauften Luftpumpenschloss gegen pumpenlose, doch geplattete Mitbewerber absichert, sofern es sich um eine am Fahrrad verbleibende klassische Rahmenpumpe handelt - es gibt nämlich auch andere, nicht gut sicherbare Pumpenarten, z.b. die oft verwendeten Gepäckträger-Minipumpen.
Wer größeres Geld verbauen will, für den gibts auch Minifußpumpen mit Druckmesser und all diesen Scheiß.

Ein solches Großarrangement bedarf nun der Hilfe des Fachhandels, damit alles passt.
Man nehme 40 Euro in die Hand, damit beständiges Material angeschafft werden kann.
Billigschläuche aus dem Supermarkt haben schnell den nächsten Platten, weil die dünn sind wie Kondome

Wer nur Ventil/Schlauch erneuern will, kann im Selbstbedienungsfachhandel aber nach der in allen Schreibvarianten abgelesenen Reifengröße (außen am Mantel) ohne weiteres ein gutes Markenprodukt mit Blitzventil (oder was immer der vorhandene Pumpensatz gestattet) erstehen. Das kostet dann keine 15 Eier - für alle beiden Räder, evtl. zuzüglich passendes Felgenband (so eine Art Gummiband, was man auch noch im Inneren eurer Räder findet).
Achtung - auch die Ventil-Länge ist ein wichtiges Kriterium! Dicke, moderne Felgen brauchen längere Ventile als alte flache Felgen. Ihr findet das auf der Packung geschrieben.
Marken der Wahl sind 'Schwalbe', 'Continental' und weitere. Diese Produkte sind stark und halten euer hohes Körpergewicht auf Dauer aus - der Schlauch trägt!

Sicher kann man Schläuche auch flicken durch Draufkleben von diesen hübschen sonnenförmigen Heftpflastern, die ihr kennt.
Bei altem Material aber wirklich nicht lohnend, da ein Flicken nie ganz so dicht hält wie der heile Schlauch, und viele Flicken sind bald des Radlers Verderben.
Flicken ist was für unterwegs, um wieder nach haus zu kommen. Also: Nicht flicken - erneuern !

Zur Montage der neuen Schläuche zieht ihr einen Fachmann aus euerm Umfeld zu Rate (das kostet dann wieder).
Oder ihr seid euch selbst der Nächste und zieht selbständig neue Schläuche ein!

Dann benötigt ihr 2 Reifenheber, das sind so Plastikstielchen, die man auch kaufen kann.
Die komplette Schlauchmontage erkläre ich hier nicht - wenn ihrs euch nicht zutraut, laßt es jemand anderes machen.

Aber wichtige Hinweise kann man ja geben:

  • Bei sehr alten Gäulen oder offensichtlichen Schäden unbedingt auch das Felgenband erneuern.
    Am besten mit Muster aus dem alten Felgenband Neues ausreichend für 2 Felgen besorgen (Radfachhandel).

  • Nie den Mantel mit Metallgegenständen ins Felgenhorn einheben - nur Kunststoffreifenheber verwenden.

  • Bei der Montage Laufrichtung des Profils beachten (Richtungspfeil)!

  • In alten, schmalen Felgen richtet sich der Mantel von selbst wieder, aber in modernen, tiefen Felgenprofilen muss der Mantel vor dem Aufpumpen zentriert und gerichtet werden.
    Bei der Montage die Mantelflanken mit Spülmittelwasser leicht befeuchten (Lappen), so rutscht der Mantel bei der Montage und später beim Fahren leichter in die richtige Position.

  • Das Richten geht meist nur ungefähr - der Reifen zentriert sich auf den ersten Fahrkilometern nach.
    In diesem Fall nicht gleich auf vollen Druck aufpumpen, erst eine Runde radeln und dann nachpumpen.
    Richtet man gar nicht, bleibt eine sehr häßliche Unwucht ('Beule') - wer will denn das?

  • Nach gelungener Reifenmontage die Bremsbacken-Position kontrollieren (nur bei Felgenbremsen). Wenn nicht ok, sitzt die Radnabe nicht richtig im Rahmen / in der Gabel.

Und nun wird geblasen!
Wir pumpen bis zu Umfallen. Der Reifen darf auf Fingerdruck Zeigefinger/Daumen an der Flanke nicht mehr nachgeben. Meistens sind 3-4 bar ok zum Nacktradeln. Das ist schon ziemlich hart.
Manche Schläuche haben so einen kleinen lustigen Drucktester beigepackt, mit dem läßt sich der Luftdruck checken. Oder man hat eine Pumpe mit Manometer.
Sonst sind die Pfoten das Manometer.
Schmalere Reifen ('Renn') benötigen mehr 'bar', breitere ('Mountain') kommen mit 2-3 bar aus.

Immer das vorwitzige Kappenkäpselchen auf die Ventile machen - ohne Käpselchen werden sie schnell undicht und ihr seid so platt als wie zuvor.

So, aber vielleicht habt ihr ja festgestellt, daß nicht nur eure Schläuche schlapp sind, sondern auch das Drumherum des Reifens, weil der schon bröselt, aufgeschlitzt ist, so daß das Gewebe rausguckt, oder schlechterdings ganz abfahren (Achtung - es gibt Reifenprofile, die sind in der Mitte platt und außen haben se Zacken - das ist dann nicht abgefahren, sondern Absicht. Aber auch solche Reifen sind irgendwann hin).

Sollten die Reifen ('Mäntel') etwa zuletzt vor 5,6,7,8 Jahren beschafft worden sein, schmeißen wir sie auch weg - die taugen dann nicht mehr.
Im Fachhandel eurer Wahl, aber auch hier übers Web, sucht ihr euch schöne, zeitgemäße Mäntel aus, in der vorhandenen, von den alten Mänteln abgelesenen Reifengröße.
Sollte die nicht einheitlich vorne/hinten sein, oder offensichtlich bei beiden Rädern verkehrt, hilft nur der Gang zum Fachhändler mit der Bitte um Klarstellung.

Neue Mäntel:

  • Fürs Nacktradeln immer mit leichtem Profil (Sicherheit gegen Fremdkörper), mindestens Seitenstollen für Sand/Kies, 'Trekkingprofil'!

  • 'City'-Profile oder Rennreifen vermeiden - damit fliegt ihr auf Kies oder Sand auf die Fresse, spätestens beim Abbiegen :)

  • Markenfabrikat verwenden - als besonders zäh gelten Mäntel der Marke 'Schwalbe - Marathon'
    Üppiges Gummi für üppiges Geld.
    Es gibt auch andere Fabrikate!

  • Ängstliche Stadtradler mit entsprechenden Mitteln können auch vollgepanzerte Reifen einsetzen, z.B. Fabrikat 'Hutchinson'
    Diese haben eine schußsichere Einlage und fahren über alles Glasstreu wie nichts - aber zu Preisen, für die ihr wirklich arbeiten müsst.

  • Billigmäntel aus dem Supermarkt lohnen den Montageaufwand nicht!
    Ihr braucht was für hohes Gewicht, was nicht nach 2 Metern plattet.

Also viel Freude beim Aussuchen der neuen Mäntel :)
Ein Qualitätsmantel hält 3.000 - 10.000 km bei maximal 5 Jahren, also weit länger, als ihr in eurem Erdendasein noch radeln werdet.
Kommt auf Radgröße und Gummimischung an, sowie auf Unfallfreiheit (Fremdkörper - ein solcher kann im ungünstigsten Fall auch einen ganz neuen Mantel zerstören).

Was aber tun, wenn uns unterwegs wieder ein ungünstiges Geschick ereilt und wir uns doch an einem Reissnagel einen Platten holen?

Vorausgesetzt, wir haben eine passende Luftpumpe an Bord, könnten wir einen Mitreisenden oder Vorüberziehenden bitten, uns beim Stopfen des Rads zu helfen - denn kann hier jemand ernstlich einen Schlauch flicken, so daß das auch hält?

Wollen wir uns nicht die Blöße geben, manuell gering veranlagt zu sein, hat uns die petrochemische Industrie jedoch ein zauberhaftes Helferlein beschert:

Pannenspray!

Sofern wir es einzusetzen wissen, kann einem auftretenden Druckabfall dadurch vollkommen selbsttätig und werkzeuglos begegnet werden.
Was geschieht, wenn wir über die rechte Handhabung des Pannensprays im Unklaren sind, finden wir in Heidelberg!

Pannenspray für Fahrräder gibt es in Bau- und großen Supermärkten, beim Radhändler, an Tankstellen.
Die automatische Reparatur hält nicht ewig und muß bei baldiger Gelegenheit ersetzt werden.
Man benötigt dann einen neuen Schlauch. Deshalb sind Pannenspray-Pannen teuer.


Und hier noch ein guter Quell für Information rund um das Thema 'Luft am Rad':



Beleuchtung
'Das Licht ging doch noch nie.'

Dieses sollte eigentlich fürs Nacktradeln nicht so wichtig sein, denn ohne Kleider solltet ihr doch eher bei Sonnenschein unterwegs sein.

Oft höre ich allerdings, daß ihr lieber in der Dunkelheit nackt unterwegs sein wollt, oder mindestens gerne in der Dämmerung.
Bisweilen kommt man auch auf dem Nachhauseweg von einem Nacktradelausflug in die Dunkelheit.

Wir möchten darum hier alle lichtscheuen oder späten Nacktradler auffordern, bei Dunkelheit auf Straßen, Fahr- und Hauptwegen unbedingt Beleuchtungseinrichtungen einzusetzen!

Natürlich bedarf es dazu erstmal einsatzfähigen Materials:
Die vorhandene Beleuchtung sollte deshalb durch einen Kundigen eurer Wahl getestet und gegebenfalls gerichtet werden.
Ein Beleuchtungstest mit dem Dynamo geht übrigens zuhause im Stand!

  • Häufigste Nichtfunktions-Ursache sind abgebrochene oder rausgerissene Strippen sowie oxidierte Kontakte.

  • Kaputte Birnchen sind schon seltener.

  • Defekte Dynamos, die kein Strom mehr geben wollen, sind auch recht häufig - einige Billigfabrikate leben nur kurz!
    Oft hängt das defekte Stück schon Jahre tot vom Fahrzeug.

  • Manchmal ist die Ursache mangelnden Lichts auch falsche Montage der diversen Strippen - die haben nämlich eine Polung (Chassis und + )

Wie dem auch sei - hier ist stets die Hand des elektrischen Fachmanns gefragt.
Empfehlenswert sind da übrigens (wie bei vielen Maleuren rund ums Fahrrad) Schüler und Studenten.

Eine einfache Möglichkeit, wie ein Unkundiger ohne soziale Kontakte zu einer notfallmäßigen Beleuchtungseinrichtung kommt, sind die heute überall angebotenen billigen Batterie-Lichter zum Anklemmen.
Die taugen zwar nicht viel, aber wenn man sowas mit frischen Batterien stets dabei hat beim Nacktradeln, kann mans in der Dämmerung ans Rad machen und man wird gesehen - und das wollt ihr doch, oder ?

Euer kaputtes Rad wird übrigens durch den Einsatz von Batterie-Licht polizeilich nicht verbessert - wenn die fest montierte Beleuchtungsanlage hin ist, fahrt ihr ILLEGAL, auch tagsüber !!



0607-100x120-fahrrad-2       0607-100x120-fahrrad-2       0607-100x120-fahrrad-2


Frühlingstipp:
Fett - Fett - Fett

Jetzt wirds hier mal wirklich schmierig:

Oft ist euch irgendwie schwer beim Radeln, es will gar nicht recht vorwärts gehen und man kann noch nicht einmal einen Berg finden, der das ausgelöst haben könnte.

Laßt euch sagen:
Das wird wahrscheinlich einen akuten Schmierstoffmangel eures Antriebs zur Ursache haben, denn wer schenkt schon den ekligen schwarzen Zahnrädern mal einen Blick?

Diese und die sie verbindende Fahrradkette wollen aber regelmäßig ihr Fett kriegen, und ihr werdet sehen, sobald das geschehen ist, kommt ihr vorwärts so leicht als nie zuvor - sogar steile Berge empor!

Fett - wo gibt es das nur?
Eine klassische Quelle von Schmierfett ist die Tanke (Shell, Aral, Esso - was auch immer). Dort gibt es 'Mehrzweck'fett für alle Schmierstellen in Plastetuben oder Dosen 100-300 ml oder noch kleiner, wenns etwas teurer sein darf.
Mehrzweckfett (oder 'Maschinenfett') gibt es auch im Baumarkt, oder, wer in der Stadt wohnt und die persönliche Ansprache braucht, im Eisenwarenhandel.
Es hat meist eine goldgelbe Farbe und riecht gut. Dunkelgraue 'Grafit'-Fette sind nicht so schön, denn die schwärzen Hosen dauerhaft.
Kartuschen (Fettspritzen zum Auswechseln) sind fürs Fahrrad übrigens nicht brauchbar - soviel Fett will dann doch keiner.

Selbstverständlich werden im Fahrradhandel auch allerlei Spezial-Kettenfette aller Art angeboten in so Miniflacons und Sprühzerstäubern, das aber meist zu Arzneimittelpreisen, und es soll eben auch nichts schwarz Gefärbtes da drin enthalten sein.
Ihr könnt ein Fahrradfett beim Radhändler besorgen, wenn ihr im Schmiermittelhandel nichts Gescheites bekommt, aber achtet auf das Preis-/Mengenverhältnis.
Teure Spezialfette bekommt man in eleganten Miniatur-Schmierspritzen aufgezogen, die sich für unterwegs sehr gut eignen - wer das schick findet.

Nicht geeignet zur Fahrradschmierung sind Öle aller Art ! Die tropfen in eure Sonntagshosen ab und schmieren daher nicht lang. Geht nie wieder raus.
Auch Hausmittel wie Melkfett, Vaseline, Olivenöl, und was ich sonst noch alles hörte, gehören KEINESFALLS auf euren Antrieb, wenn ihr nicht bald einen Kolbenfresser haben wollt.

Das liebevoll ausgewählte Schmierfett nehmt ihr nun zur Hand und gebt einen dicken Batzen oben und unten auf die Kette, dazu noch ein bisschen auf die einzelnen Zahnräder (ganz wenig).
Ein paar mal im Stand gekurbelt, dabei Kette durch einen Lappen ziehen, an dem aber nicht alles hängen bleiben darf - fertig !

Der Rest schmiert sich bei der ersten Ausfahrt.

Nun sollte keinerlei Widerstand mehr beim Radfahren zu spüren sein.
Falls doch, habt ihr zu wenig Fett aufgetragen. Tragt bitte nicht ganz so sparsam auf.

Das sollte man nun während der Fahrradsaison alle 4-6 Wochen tun!
Wer viel fährt, kann oben besagte Spritze mitführen (so eine ganz kleine - nicht eine Fettspritze für Baukräne) und wenn es am Berg mal wieder hapert, stehen bleiben und Fett angeben :-)

Profis werden sich nun bekreuzigen - weiß ich:
Wenn ihr ein bisschen gründlicher sein wollt, müsst ihr vor dem Neufetten erst mal den alten Dreck wegkratzen.
Aber bei euren Rostböcken ist das eine Elendsarbeit, die ihr eh nicht macht.
Das Nachfetten bringt auch auf den alten Knaster eine ganze Menge, wenn man großzügig aufträgt. Der wird dann einfach abgeworfen.
Meine Empfehlung: tragt immer kurze Hosen oder fahrt gleich nackt los ^^

Wem es aber Freude macht, kann seinen Antrieb, also Zahnräder ('Ritzel', 'Blätter', 'Schaltwerk') und Kette durchaus grundreinigen und den Knaster abmachen.
Dies bitte nicht mit Messern, sondern ihr erweicht den Dreck mit einem Spezialreinigungsmittel aus dem Fachhandel oder mit rostlösendem Grafit-Öl, das heute meist als Spray angeboten wird ('Caramba' und andere Marken)

Vor dem Sprühen, das sparsam und vorsichtig durchgeführt wird, unbedingt die Felgen mit Tüchern oder dick Papier abdecken - das Reinigungsöl darf keinesfalls über die Felgen auf die Bremsbeläge gelangen, sonst ist es mit dem Bremsen dauerhaft vorbei.
Nach dem Aufsprühen den Antrieb bewegen - zugängliche Teile fest durch Lappen ziehen - der restliche Dreck fällt ab.

Ihr dürft eine solche Grundreinigung aber nur vornehmen, wenn ihr sicher seid, daß ihr das Richtige erworben habt und euch damit auskennt - also da sind wieder die Bastler gefragt.

Die Wirkung einer Reinigung mit lösenden Substanzen ist frappierend, insbesondere im Schaltwerk (so ein Ärmchen am Hinterrad, das nur bei Rädern mit Kettenschaltung dran ist), denn das Schaltwerk ist durch Abwischen kaum zu reinigen. Wenn sichs mit Sand zugesetzt hat, quietscht das Rad oft schlimm. Das geht dann auch weg :-)

Nach der Grundreinigung (1x jährlich) dann schön dick einfetten mit dem Schmierfett. Alle 4 Wochen.
Die Schmierwirkung des Reinigungsöls allein reicht nämlich zum Radfahren nicht! Das reinigt nur, obwohl man andere Sachen damit auch schmieren kann, z.B. Türschlösser.

Also:
Gut geschmiert ist halb geradelt!


Bremsen
Ich brems doch mit dem Fuß..

Fahrradbremsen enthalten Verschleißteile, die man regelmäßig ansehen und manchmal ersetzen muß!

  • Die häufigste Bremsenart ist die Felgenbremse, die sich mit etwas gutem Willen und einem Knochen selbst warten läßt.
    Es gibt heute davon mehrere Bauarten.

  • Scheibenbremsen (solche durchlöcherten Ringe im Inneren eurer Räder) sollten eher nicht selbst gewartet werden.

  • Sofern heute überhaupt noch vorhanden, sind Rücktrittbremsen erfreulicherweise wartungsfrei.

Vorder- und Hinterradbremse müssen beide funktionieren - sofern das nicht so ist, lebt ihr mit der Gefahr, unversehens vom Ross zu fallen!!
Beide Bremshebel (falls kein Rücktritt) müssen in nur wenig gezogener Stellung festen Widerstand finden - man darf sie nicht bis zum Lenkergriff durchziehen können - sonst muss nachgestellt werden.

Bremswirkung ist wirklich wichtig - wenn ihr nicht mehr rechtzeitig bremsen könnt, werdet ihr Nacktfrösche zerrupft und zerissen!

Das Nachstellen der Bremsen geht bei neueren Modellen in geringem Umfang mit den Stellrädchen an den Bremshebeln.
Ansonsten wird der Sitz der Bremszüge (also dieser spitzige Draht, der an die Bremse dranläuft) an den Hebelarmen der Bremsen vorne und hinten verändert, indem eine Schraube losgedreht wird, und das Bremsseil etwas weiter hinten eingespannt wird, so ein paar Millimeter.

Wenn ihr schrauben könnt, könnt ihrs ja mal probieren.

Der Grund für das ständige Nachstellen der Felgenbremsen sind die schwarz eingesudelten Enden der Bremsbacken, die in die Felge reinbeißen.
Das sind die Bremsschuhe, und das Schwarze ist das Pulver, zu dem die Bremsschuhe beim Bremsen werden, wodurch sie selbst immer dünner werden und damit einen längeren Bremsweg überbrücken müssen, bis sie auf eure Felge auftreffen.

Wenn beim Bremsen schon so schleifende Geräusche zu hören sind, sind sie vielleicht alle, und ihr könnt das Rad eh nicht mehr zum Nacktradeln gebrauchen, außer bei euch auf der Veranda.
Ihr solltet die Bremsschuhe mal abwischen mit ein Lappen und dann mal sehen, ob noch genügend schwarzes Gummi dran ist.

Irgendwann ist nicht mehr genügend schwarzes Gummi dran, und ihr müßt neue kaufen gehen!

Wenn es so kleine eckige Blöcke in einem eckigen Metallhalter sind - bei vielen älteren Rädern - ist das Auswechseln nicht so schwer!
Beim Kaufen muss man beachten, ob die Felgen aus Stahl oder aus Aluminium sind. Für beide Arten gibt es die sogenannten Standard-Bremsklötze, und wenn man die falschen erwischt, kreischt die Bremse furchtbar, bremst möglicherweise nicht, und man macht sich auch die Felge kaputt.
Anhaltspunkt: Bei einem Alurad (es steht oft noch irgendwo drauf) sind Alufelgen dran, soferns noch die ersten sind - übrigens oftmals die Fahrzeuge, die am ältesten werden aus unerfindlichen Gründen.
Stahlfelgen sind billig und dünn und haben eine ganz charakteristische Form, oft mit starken Rillen an der Seite.
Im Zweifelsfall muß man jemanden fragen, der sich auskennt. Aber das Bremsschuhmaterial muss passen!

Für Ängstliche: Neue Bremsschuhe quietschen anfangs oft, auch wenns die richtigen sind. Geht weg !

Sind passende Standard-Klötze besorgt, ist das Wechseln für den Schraubenden recht unkompliziert. Nach dem Wechsel muss die Höhe der Bremsschuhe genau auf die Felgenflanke eingestellt werden, sowie natürlich auch der Bremszug an der Stellschraube des Bremshebels neu ausgerichtet werden muß.
Die neuen Beläge müssen sich dann noch einige dutzend Kilometer einbremsen!

Wenn euch das nicht liegt - laßt es machen.
Aber fahrt bitte MIT Bremse!

Sind eure Bremsen modern, gehören wahrscheinlich so stromlinienförmige gebogene Bremsschuhe dran, die meistens aus einem Stück Plastikgummi mit einem Stiel hintendran bestehen.
Die sind wieder eine Wissenschaft, und ihr solltet das andere machen lassen, wenn etwas gewechselt werden muß!
Ausreichend Bremsbelag muß aber unbedingt sichtbar sein! Die Dinger haben so einen deutlich sichtbaren Absatz, oder Kerben in der Lauffläche, die noch sichtbar sein müssen, sonst muss unbedingt gewechselt werden.

Moderne Cantilever-Bremsen haben nicht nur eine Wahnsinns-Bremswirkung, die Beläge verschleißen sich auch schnell wie noch nie!
Außer kompletten Bremsschuhen bekommt man für Vielfahrer auch Schuhe mit auswechselbaren Belägen, das kann auf die Dauer billiger sein, ist aber noch komplizierter in der Montage.

Wir wiederholen:

  • Bremsbeläge müssen an allen 4 Bremsschuhen (2 vorn, 2 hint, außer bei Rücktrittbremse) deutlich über den Metallhalter hinaus stehen.

  • Der Metallhalter am Bremsschuh darf nicht am Metall der Felge schleifen.

  • Bei eingefahrenen Bremsen sollen auch keine sonstigen Quietsch- und Schleifgeräusche hörbar sein.
    Der Belag ist dann wahrscheinlich kaputt (Metallabrieb eingefressen).

  • Bei neueren V-Brakes oder Cantilever-Bremsen müssen die Verschleiß- und Kühlkerben an der Lauffläche noch sichtbar sein.

  • Nur alte Standardbremsklötze sind einfach zu wechseln.
    Felgenmaterial muss aber bekannt sein und Bremse einstellen muss man können.

  • Gefährlich sind abgebremste, abgeschliffene Alufelgen von Uralträdern!!
    Die können sehr leicht brechen, wenn ein 100-Kilo-Koloss damit über ein Loch oder übern Bordstein brettert.
    Ihr macht dann einen Sofortstopp, der euch das Genick bricht.
    Uralt-Alufahrräder mit hoher Kilometerlaufleistung (über 15 Jahre oder bei täglicher Fahrt zur Arbeit auch schon ab 8 Jahre) daher unbrauchbar machen und in den Müll oder neue Kompletträder dazu kaufen (eingespeichte Felgen und Naben) - das ist teuer.
    Ein fachkundiges Auge kann anhand von Verschleißmerkmalen die Tragfähigkeit von alten Alufelgen beurteilen.


Schaltung
Ich fahr immer im 1.

Bei vielen Schrotträdern ist zu beobachten, daß die Schaltung festhängt.

Wenn es nicht gerade der Schnellgang ist, ist das zwar nicht schön für euch Sportler, aber lebensgefährlich ist es auch nicht.

Hängende Schaltungen sind oft auf mangelnde Benutzung und Wartung zurückzuführen - ein Fall für die Technik!

Wenn das Rad allgemein nur sehr schwer fährt, weil die Schaltung in einem ungünstigen Gang hängengeblieben ist, kann man versuchen, durch Verstellen des Schaltseils das Schaltwerk (das silberne oder braune Ärmchen am Hinterrad) auf einen günstigeren Gang (Zahnrad) umzustellen.
Das Zerren an dem schwarzen Schaltkabel nützt dabei nichts - man muß irgendwie das Innere davon bewegen.

Selbst wenn eine Reparatur eures Bocks nicht mehr zur Debatte steht, kann eine willige, sachkundige Person eine festgegangene Kettenschaltung noch auf eine schönere, leichtgängigere Dauer-Schaltstufe einstellen.
Nabenschaltungen (3- oder 5-Gang-Nabe) könnt ihr dagegen vergessen, falls im Arsch.

Ist allerdings nur der Schaltzug gerissen (Hebel läßt sich widerstandslos durchdrücken), ist die Reparatur durch den Fachmann eher preisgünstig (Preis VORHER ausmachen).

Bei älteren, verschlissenen Schaltungen haut es beim Schalten gerne die Kette aus dem Zahnrad.
Das ist so eine Sache, die sich gar nicht beheben läßt.

Werft den Dreckbock weg oder schaltet nicht mehr!

Passiert das aber bei einem relativ neuen Rad, ist oft nur die Schaltung verstellt. Siehe folgend!

Schaltung geht noch, aber irgendwie immer komisch?

Dann kann man die Schaltung neu einstellen!
Hierzu kommt das Rad wieder in die Werkstatt :-(
Es ist als solches nicht so teuer - aber aufpassen, der Mechaniker findet dann noch andere Dinge zu richten und zu verkaufen, deshalb den Auftrag vorher besprechen.

Habt ihr einen Rad-Spezialisten im Hause, kann der euch auch ohne großen Aufwand eure Kettenschaltung an den Stellrädchen bei den Schaltgriffen nachstellen - ja, es geht wenn man sich auskennt!
Aber nur dann! Man kann mit den Stellrädchen eine gut eingestellte Schaltung gnadenlos verstellen - also spielt da nicht rum, wenn ihr keine Ahnung habt.



Schwachstellen
gibt es noch genügend

Diese Seite will bei weitem kein Reparaturleitfaden für alle Räder sein!
Hier lassen sich nur einige der häufigsten Nachlässigkeiten am Rad in eher oberflächlicher Form und zur ersten Hilfe ansprechen.
Ein Fahrrad aber besteht aus hunderten, teils verborgenen mechanischen Elementen, deren Zusammenspiel die ungestörte Fortbewegung erst ermöglicht.
Die meisten von euch haben keine Ahnung, welche weniger augenfälligen Teile im Inneren ihres Fahrzeugs werken.

Wer ein schlechtes Gewissen bekommen hat und sich näher mit der aktuellen, möglichweise nicht für das eigene antike Gefährt zutreffenden Technik befassen möchte, findet gute Selbstreparaturhinweise in manchen Radteilekatalogen, die in Fahrradgeschäften erhältlich sind.
Greift zu Geld oder zu einem Lächeln und ihr bekommt so einen Katalog bei einem Händler.
Auch im Web läßt sich Hilfe zu weitergehenden Fragen finden!

Hier nun noch einige weitere häufig beim Nacktradeln anzutreffende technische Schwachpunkte:

  • Sitz:

    Eure spillerigen Beinchen sollten auch bei einem geliehenen Rad aufgesessen den Erdboden erreichen, da ihr bei Stillstand sonst umzufallen droht. Die Höhe läßt sich manchmal noch verstellen.

    Ältere Herrschaften haben gerne Bequemsitze mit Flokati-Bezügen, junge Mäuse fahren lieber bretthart.
    Die Bequemsitze sind bei längeren Ausfahrten (über 30 km) oft erschreckend unbequem und schmerzhaft, das hat mit den darin befindlichen unqualifizierten Stahleinbauten und deren Zusammentreffen mit euren Weichbereichen zu tun.
    Wer längere Strecken schmerzfrei nacktradeln will (oder muß), sollte von alten Bequemsatteln weg und sich im Fachhandel was Schönes aussuchen. In den letzten Jahren sind anatomisch qualifizierter geformte Sättel für die Breite in den Handel gekommen. Die kosten auch kein Vermögen mehr.
    Teure Sättel sind übrigens keine Gewähr für ein schmerzfreies Ausdauerradeln.
    Einen großen Einfluß hat auch die richtige Satteleinstellung.

  • Geräusche:

    Beim Radeln können zahlreiche teils erschreckende Störgeräusche auftreten.
    Quietschen haben wir oben schon erwähnt. Stammt es von Antriebsteilen, kann es durch Reinigen oder Fetten abgemildert werden - so ein Rad hat jedoch zahlreiche verborgene Schmierstellen!
    Gerne quietscht auch der Sattel, dessen Federgestell man mit wenig Schmierfett etwas Gutes tun kann.

    Quietschen die Bremsen, lese man unter dem Kapitel 'Bremsen' nach. Bitte nicht fetten :)

    Ein Ächzen und Knacken das gesamten Radkörpers, insbesondere beim Erklimmen einer Brücke, weist auf das absolute Ende des von euch gebrauchten Gefährts hin, da sind meist die Lager im Inneren des Tretmechanismus zerfressen.
    Bei nicht so alten, aber viel gefahrenen Rädern kann man dann die Tretlager und andere Lager bei Bedarf ersetzen (Mechaniker!) und das wird teuer.

    Schlagen und Klappern:
    Teile treffen aufeinander.
    Lose hängendes Beiwerk läßt sich manchmal mit Kunststoff-Kabelbindern festzurren.
    Euch bekannte Bastler haben sowas.

    Oft hilft aber tatsächlich nur eine passende Schraube.
    Zum Gebrauch an alten Fahrrädern gibt es 'selbstsichernde' Muttern. Fragt bitte euren Bastler danach.
    Bei Reparaturen von Schraubverbindungen, für die keine Mutter anwendbar ist, muss immer auf das Anbringen eines Zahn- oder Sprengrings geachtet werden, auch wenn bislang keiner dran war.
    Sonst fällt die Schraube wieder ab.




Danke!

Ich danke ganz herzlich allen Pechvögeln, Plattfüßen und Sturzfliegern, die mich mit ihren Mißgeschicken in den vergangenen Nacktradeljahren zu diesem kleinen Kompendium angeregt haben!
Ich liebe euch alle. Ehrlich.